Donnerstag, 21. Mai 2015

Bücherwahnsinn mit Arvelle


Bücher waren und sind für mich immer schon Wahnsinn!
Eine... wahnsinnig schöne Beschäftigung.
Eine wahnsinnig gute Möglichkeit, abzuschalten und zu entspannen.
Eine traumhafte Grundlage für wahnsinnig unterhaltsame Fantasiereisen.


Diese Liste könnte ich noch um einige Kriterien weiterführen und ich denke mal, da geht es Euch auch nicht großartig anders, oder?!

Aber seien wir Büchernerds und Buchstabenliebhaber mal ehrlich: manchmal sind die Ausgaben für all die Bücher, die man gern besitzen möchte, auch wahnsinnig hoch anzusiedeln.

Klar, es gibt auch günstigere Varianten und einige von uns haben vielleicht sogar die Möglichkeit, an Rezensionsexemplare zu kommen... Aber nicht immer hat man ja das Glück dazu, oder es stehen Zweifel im Raum.


Mögliche Symptome von Bücherwahnsinn

Bei mir geht meine wahnsinnge Liebe zu Büchern soweit, dass ich just im letzten Monat 40,-€ für Bücher im Rahmen eines Spontankaufes ausgegeben habe - wohlwissend, dass dies für eine Woche meinen Ernährungsplan dann doch etwas über den Haufen werfen würde, da mir das Geld für die Haushaltskasse fehlen würde. 

Ein weiteres Symptom meines Bücherwahnsinns?

Der Vergleich meines Stapel ungelesener Büchers mit dem jener, welche ich realitisch gesehen schon zu lesen geschafft habe: generell ist mein Stapel ungelesener Bücher immer enorm höher als "frisch gelesene Bücher".
Man könnte es auch so formulieren: Für jedes Buch, welches ich gelesen habe, wandern ca. 5 neue Bücher in meinen Haushalt.

Gelesene Bücher

Stapel ungelesener Bücher

(Bevor Ihr jetzt anfangt, tanzende Fragezeichen über den Köpfen zu haben: Dieses sind nur zwei Beispielbilder. Wenn ich alle meine Buchregale hochladen würde, würde dies den Rahmen dieses Posts sprengen. Hier seht Ihr lediglich die jünger gelesenen Bücher und jene, welche in jüngerer Zeit bei mir landeten und noch gelesen werden möchten. Mein eigentlicher Stapel noch ungelesener Bücher ist weitaus größer, ebenso wie mein allgemeiner Buchbesitz.)


Natürlich gibt es auch noch weitaus mehr Symptome von Bücherwahnsinn, wie z.B.:
  • Das ständige Mitsichführen (mindestens) eines Buches.
  • Das Zitieren aus Büchern in jeglichen Lebenslagen. 
  • Der Check des potentiellen Beziehungspartners darauf, ob dieser auch "belesen" ist, bzw. ebenfalls Bücher mag und wenn ja eventuell noch die Kontrolle des vorhandenen Buchbestandes auf harmonierende Interessen. 
  • Die Neigung, Bücher den Treffen mit realen Personen vorzuziehen. 

Wie ich schon andeutete, ist die Liste scheinbar unendlich lang und kann beliebig weitergeführt werden. Dies dient ja auch nur dessen, eine Idee von Bücherwahnsinn zu bekommen und einige Beispiele mögen überzogen klingen (oder eben auch nicht). 

Allgemeinhin könnte ich - zumindest auf mich bezogen - aber behaupten: 
Bücherwahnsinn lässt sich daran erkennen, stetig den inneren Drang nach Buchzuwachs zu verspüren (dahingestellt ob man noch genug ungelesene Bücher besitzt), der Anschaffung weiterer Bücher nicht widerstehen zu können (wir kennen sicher alle eben jene Bücher, die schon im Laden oder Onlinehandel förmlich darum betteln, gekauft zu werden) und nebst den ganzen positiven Aspekten eben zu jenem Schluss zu kommen: es gibt weitauf mehr Bücher als Geld auf dem eigenen Konto.     




Mängelexemplare / Restexemplare als Hilfe bei Bücherwahnsinn?


Ich muss ganz offen zugeben, dass mich die Idee des Kaufes von Mängelexemplaren einen langen Zeitraum über ganz schön abgeschreckt hat.

Da kommen wir auch schon zu einem der Symptome meines ganz persönlichen Wahnsinns:

Ich liebe es, an frisch gedruckten Büchern zu riechen. Mir ist dann, als würde die Vorfreude auf den Plot erst richtig angeheizt werden. (Na, wer von Euch bekennt sich ebenfalls als süchtiger Buchschnüffler?)
Mein Herz macht Freudensprünge, wenn ich ein neues Buch in der Hand halte. Ich mag es, meine Fingerkuppen darübergleiten zu lassen und mich erst einmal mit dem neuen Buch vertraut zu machen.
Sind wir doch einmal ehrlich: ja, auch bei einem (auf den ersten Blick) so simplen Thema wie dem Buchkauf und dem eigentlichen Akt des Lesens an sich, gibt es eine gewisse Art von freudvollem, neugieren Vorspiel.

Ich erinnere mich nicht mehr genau an den Zeitpunkt, an dem ich auf einen Onlinehandel stieß, der mich dann doch ziemlich zu reizen begann. Von welchem ich rede? Ganz klar:



(Bildquelle: www.arvelle.de)


Günstige Bücher? Das hörte sich toll an! Mängel- und Restexemplare? Na ja... Da war zugegeben meine Zurückhaltung dann doch schon wieder präsenter. 
Gewagt habe ich mich dann schließlich dennoch. Warum? Weil auch ich zu den Menschen zähle, die nicht genug Bücher besitzen können und wen wir etwas realitisch denken, dann muss man schon zugeben, dass wir "normale Durchschnittsverdiener" nicht dauernd so gigantisch viele Bücher kaufen können, wie wir gern möchten. 
Ich habe mich dann also etwas bang doch an den ersten Bestellversuch bei Arvelle gewagt und siehe da: 
Ich war vollkommen positiv überrascht worden! 

Die Bücher waren ja weitaus besser in Schuss als ich es mir jemals zu erhoffen geträumt hätte. Bei einigen Exemplaren konnte ich mir nicht einmal vorstellen, warum sie nun als Mängelexemplar ausgewiesen worden waren. 

Vorgestellt und gelobt habe ich Arvelle ja schon hier und hier

Ich kann mich da auch nur wiederholen: Tolle Bücher, interessante und breite Auswahl, super Preise und eine Qualität, die mich schlichtweg begeistert hat - bezogen auf Ware und Service. 



Bücherwahnsinn mit Arvelle

Es befinden sich momentan just 39 Bücher von Arvelle auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Kein anderer Anbieter ist somit in meinem Stapel so häufig vertreten.   


Mein Arvelle SUB

Wie kommt das? Nun, daran gebe ich nicht nur dem super Preis-Leistungsverhältnis, welches Arvelle anbietet, die Schuld. 
Es gibt auch diese verführerischen Arvelle Newsletter, die auf neu eingetroffenen Lesegenuss hinweisen. Allein nach dem Erhalt des letzten Newsletters könnte ich eine Bestellung aufgeben, welche wohl zu einem solch schweren Buchpaket führen würde, dass es sicher gesplittet werden müsste, damit  sich beim Versand niemand einen Bruch hebt.
Lobpreisen kann ich auch die tollen Aktionspakte, in denen man z.B. komplette Buchserien zum Knallerpreis und guter Qualität erwerben kann.
Ohnehin weist Arvelle die Qualität der Bücher im Onlinehandel auf, damit man sich etwa vorstellen kann, auf was man sich einlässt. Das allein schone finde ich sehr praktisch bei der Kaufentscheidung.

Mir ist in meiner ganzen Begeisertung für Arvelle sogar mal ein kleiner Ausrutscher mit einer Bestellung passiert: ich habe mir ein Buch doppelt gekauft.

Doppeltes Bücherglück
Da war ich so begeistert von dem Preis, dass ich schnell zuschlagen wollte, da laut Angabe im Onlineshop nur noch ein Exemplar des Buches verzeichnet war. 
In meiner Gier nach diesem Angebot habe ich dabei dann völlig übersehen, dass ich das Buch schon einmal in meinen Warenkorb habe wandern lassen. 
Das war mein eigener Fehler und ich hätte einfach mehr darauf achten müssen. 
Arvelle begeistert mich zum Teil aber so sehr, dass ich mich zu Großbestellungen hingerissen fühle und dann zugeben bei diesem einen Einkauf den Überblick etwas verloren habe. Es macht einfach Spaß, dieses Gefühl des "Schnäppchenschlagens" in Verbindung mit der großen Bücherliebe und wie man sieht, kann es bei mir dann schon einmal vorkommen, dass ich den Überblick über meine gehorteten Bücher verliere.
Ist aber auch halb so schlimm, denn teuer war das Buch nun wirklich nicht und auf diese Weise freut sich dann ein Dritter, wenn ich es verschenke. (Vielleicht sogar jemand von Euch im Rahmen eines Gewinnspiels?! Hättet Ihr Lust?) 


Im Folgenden seht Ihr mal ein Beispiel dafür, wie schön die Mängelexemplare von Arvelle auch im Buchregal wirken können: 

 
Wer käme da schon auf den Eindruck, dass es sich nicht um ganz "normale", hochwertige Bücher handelt? Selbst innen sehen diese Exemplare richtig gut aus. 

Wundert Ihr Euch über diese kleinen weißen Klebchen mit den Nummern? So kommen Bücher von Arvelle oft daher. Ich denke mal, das hat etwas mit dem Teil der Logistik zu tun, der für mich als Endkunden eher logisch nachvollziehbar als wirklich bekannt ist. Diese Aufkleber gehen recht gut von den Büchern ab. Ich habe nur den Tick entwickelt, sie oftmals noch am Buch zu belassen, damit ich den besseren Überblick behalte, welches Buch in meinem Regal von Arvelle ist. Nach dem Lesen, oder nach dem Beginnen des Buches, entferne ich sie meist. 




Und nun...? Nun habe ich Euch ein bisschen über meinen ganz persönlichen Bücherwahnsinn zugetextet und mich selbst so herrlich positiv zum Buchkauf eingestimmt, dass ich jetzt erst einmal selbst bei Arvelle stöbern gehen muss.... 
Geht es Euch da vielleicht ähnlich? 
Was ist Euer ganz persönlicher Bücherwahnsinn?! Lasst mich gern daran teilhaben! Ich würde mich freuen! :-) 


Noch ein kleiner Tipp am Rande: für alle Nicht-Buchfans, gibt es bei Arvelle auch andere lockende Angebote, wie z.B. DVDs und CDs...! ;-)


Sonntag, 3. Mai 2015

Blogger schenken Lesefreude 2015 - Gewinnerbekanntgabe


Bom Domingo! 

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und hoffe, dass dieser Tag für einige von Euch umso schöner wird, wenn Ihr erfahrt, wer von Euch bei dem Gewinnspiel hier auf meinem Blog gewonnen hat. 
Für diejenigen, die bei meinem Gewinnspiel dieses Mal leider leer ausgehen, drücke ich fest die Daumen und wünsche Euch bei der nächsten Gewinnspielrunde, an der Ihr teilnehmt, mehr Glück!

Ich möchte Euch gar nicht lange auf die Folter spannen, also kommen wir einfach ohne Umschweife zur Gewinnerbekanntgabe. 



Das Buch: "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi geht an: 

WAYLAND LIEST



Der 15,- € Amazon-Gutschein geht an: 

JULIA (SCRIPT OF LIFE)




Das Buch "Schottische Märchen" geht an:

AKI x PATTY


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND VIEL FREUDE MIT EUREN GEWINNEN!!!


Bitte lasst mir Eure Adressen zukommen! 
Da ich leider nicht direkt nach Gewinnspielende zur Auslosung kam, habe ich das Datum für Eure Rückmeldungen etwas nach hinten verschoben. Somit solltet Ihr genug Zeit haben, Euch an mich zu wenden:

Nach Gewinnbekanntgabe, muss sich der/die GewinnerIn bis spätestens zum 08.05.2015 um 23.59 Uhr bei mir melden und mir die Anschrift/E-Mailadresse mitteilen, an die der Preis versendet werden soll, ansonst muss ich leider eine neue Auslosung durchführen.
 (Besagte Anschrift/E-Mailadresse wird nur für die Versendung des Gewinns genützt werden und nach eben dieser Versendung wieder gelöscht werden.)
Für das Mitteilen der Anschrift sendet Ihr mir dann bitte eine E-Mail!
Schickt Eure E-Mail an 
bjsinterception[at]googlemail.com 
 (Denkt daran, bei der E-Mailadresse  das [at] in ein gängiges @-Zeichen zu ändern!)





Noch einige Worte zum Gewinnspiel: 

Ich freue mich, dass doch so viele von Euch mitgemacht haben! Und doch war die Teilnehmeranzahl dieses Jahr überschaubarer als im letzten Jahr. Das hatte den Vorteil, dass ich mich ganz gemütlich hinsetzen und Eure Teilnahmen überprüfen konnte. Auch mochte ich, dass ich so mal wieder handschriftliche Lose fertigen konnte. Ich finde einfach, dass es so einen etwas herzlicheren Charakter hat - aber darüber kann man verschiedener Ansicht sein. 

Neugierig war ich darauf, ob Ihr mir Antworten zu meiner Zusatzfrage geben würdet. Ich wollte von Euch wissen, was für Euch den Reiz an einem Buch bzw. am Lesen ausmacht. 
Mich hat es wirklich gefreut, dass so viele von Euch geantwortet haben! Herzlichen Dank dafür! 
Auf die Antworten gehe ich dann sicher nochmal genauer ein. ;-) 

Ich selbst habe in diesem Jahr im Rahmen des Welttag des Buches bzw. Blogger schenken Lesefreude Aktion an keinem Gewinnspiel teilgenommen - weder von Bloggern, noch von Verlagen, etc... 
Wie sah es denn bei Euch aus? Hattet Ihr als Blogger selbst viele TeilnehmerInnen? Habt Ihr selbst an vielen Gewinnspielen teilgenommen? Wie waren Eure Erfahrungen?



Habt einen schönen Wochenendausklang, Ihr Lieben! 

Montag, 27. April 2015

Alltag, Interaktion & Instagram

Einen schönen Abend an Euch,

wie habt Ihr denn den Tag verbracht? 
War es ein guter Start in die neue Woche, oder eher so lala? 

Ich habe heute auf meiner Arbeit das Gefühl gehabt, dass mich der Tag ziemlich emotional mitreißt und das hat sich dann auch bestätigt. 

In den letzten Monaten war es hier ja ziemlich ruhig. Schuld sind dabei auch unvorhergesehene Umstände, die mich etwas überladen haben. So ist in meinem Privatleben viel los, aber ich bin auch auch auf der Arbeit derzeit ziemlich überlastet. Wie Ihr Euch denken könnt, geht es einem da nicht immer gut. Kurzum: ich musste mir Freiräume schaffen, weil meine Gesundheit darunter gelitten hat und auch noch leidet. 
Eine allgemeine Besserung der Lage ist nicht wirklich in Sicht, aaaaaber: ich habe mir währenddessen auch Gedanken gemacht, die diesen Blog hier angehen. 

Ich vermisse das Bloggen und die Freude, die damit einhergeht. Was ich aber auch vermisse, ist Interaktion mit Euch - meinen lieben Lesern!!!

Erst einmal würde ich Euch gern eine Perspektive bieten, mich besser kennenzulernen, denn ich glaube, dass hier manchmal auch kaum so wirklich klar wird, wer eigentlich die Person hinter diesem Blog ist.
Wenn Ihr also irgendwelche Fragen an mich habt, nur her damit! Ich picke mir dann gern welche aus, die ich beantworte, bzw. beantworte ich eventuell auch alle. Kommt darauf an, wieviele es werden, wenn es welche werden, und wie wohl ich mich mit der Beantwortung fühle. 

Darüber hinaus habe ich aber noch etwas in Angriff genommen, tadaaaaa:



Instagram

Ich werde jetzt auch auf Instagram ab und an mal Bilder posten, die Euch einen kleinen Einblick in mein Leben geben. Diese werden nicht immer nur mit dem Stichwort "Lesen" zu tun haben, sondern - hoffentlich - recht facettenreich sein. 

Außerdem werde ich dort auch über Updates auf meinem Blog informieren.


Wer von Euch also begeisterter Instagram-Nutzer ist, ist herzlich willkommen, mir zu folgen! :-)

Ich würde mich freuen!

 Also dann, an dieser Stelle erst einmal einen schönen Abend an Euch und kommt gut in die Nacht - vielleicht mit einem tollen Buch?! Was lest Ihr denn heute noch? Oder was habt Ihr heute gelesen?



Donnerstag, 23. April 2015

Blogger schenken Lesefreude Verlosung 2015


Feliç Sant Jordi! 

In Katalonien wird am 23.04 der Tag des Heiligen Georg gefeiert, wie ich es mir kaum schöner vorstellen könnte: Frauen bekommen Rosen (in der Regel mit einer Schleife in den Farben der Senyera, der katalonischen Flagge, also in gelb und rot), Männer bekommen Bücher.  
Das sorgt natürlich nicht nur für eine kleine Ankurbelung des Verkaufs, sondern auch für Freude und romantische Stimmung. 

Ich verfolge heute ganz eifrig einige Bilderposts direkt vor Ort aus Katalonien und habe damit meinen heiteren Spaß. Ich stelle es mir toll vor, an einem solchen Tag in Katalonien zu weilen, sich unters Volk zu mischen und Spaß zu haben - und vielleicht gelingt es mir ja auch einmal im realen Leben und nicht nur in meiner Fantasie. 
Während meiner langen Zeit des hiesigen Offs (welches tausend Gründe hat, auf die ich aber heute nicht genauer eingehen möchte), habe ich unter anderem angefangen, mich als Fan des FC Barcelona wiederzufinden (und das, obwohl ich ewig kein reges Interesse an Fußball hatte), von daher würde eine Reise nach Katalonien dann auch gleich doppelt so toll sein: könnte ich doch versuchen, diesen besonderen Tag dort zu verbringen und bei einem Aufenthalt auch gleich noch einen Spieltag der spanischen Liga zu verfolgen.... ;-)

Aber genug von meinem Gerede!

Eine Wiederkehr zum heutigen Welttag des Buches konnte ich mir einfach nicht verkneifen - auch, wenn ich hier in Zukunft einige blogrelevante Veränderungen plane. 

Ich habe heute leider keine Rosen für euch, außer ein Bild von jener, welche ich heute mein Eigen nennen darf, aber dafür möchte auch ich Euch Bücher schenken, indem ich Euch die Teilnahme an einem Gewinnspiel anbiete. 

Das alles fällt im Rahmen einer ganz tollen Aktion statt, über welche Ihr mehr erfahren könnt, wenn ihr den nachfolgenden Banner anklickt:  










GEWINNE

Folgende Bücher könnt Ihr bei mir gewinnen. 
Für jedes (!) Buch lose ich einen Gewinner oder eine Gewinnerin aus.



Tahera Mafi: "Ich fürchte mich nicht"




Fredrik Hetmann (Hrsg.): Schottische Märchen



Als kleines Extra verlose ich auch noch einen:
15,- € Gutschein von Amazon
Dieser wird per E-Mail versendet.


Somit haben also 3 von Euch die Chance auf einen Gewinn! Viel Glück bei der Teilnahme!


TEILNAHMEBEDINGUNGEN


Teilnehmen können Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die mindestens 18 Jahre alt sind, oder unter 18 Jahre sind und über die Einverständniserklärung Ihrer Erziehungsberechtigten verfügen.

 
ACHTUNG:

Ihr müsst LeserIn meines Blogs sein bzw. werden
, um am Gewinnspiel teilnehmen zu können. Dadurch erhoffe ich mir, Mehrfachteilnahmen einer einzelnen Person zu vermeiden. Nach dem Gewinnspiel könnt Ihr Euch natürlich gern wieder als LeserIn "verabschieden".
Bei diesem Gewinnspiel darf jede Person nur einmal mitmachen. Weiteren Mitgliedern Eures Haushalts bzw. Eurer Familie ist die Teilnahme gestattet, dies dann aber bitte mit einem eigenen Account, der hier als LeserIn angemeldet ist/wird.
Macht mit einem Kommentar zu diesem Post erkenntlich, dass Ihr am Gewinnspiel teilnehmen möchtet und lasst mich ggfs. wissen, wenn Ihr für ein Buch nicht in den Lostopf möchtet!
 Wenn Ihr es bis hierher geschafft habt, dann nehmt Ihr bereits am Gewinnspiel teil, habt also ein Los bei der Ziehung des Gewinners, bzw. der Gewinnerin im Lostopf! Aber es gibt noch Möglichkeiten, extra Lose für die Verlosung zu sammeln.



Jeweils 1 Extra-Los gibt es, wenn Ihr:

  • Mir in einem Kommentar benennt, was für Euch den Reiz eines Buches, bzw. den Reiz am Lesen ausmacht. Ich behalte mir vor, eventuell einige der Antworten im Gewinnspielauslosungspost zu veröffentlichen.
  • Auf Facebook, Twitter, oder in anderen Social Networks Werbung für dieses Gewinnspiel macht. Entsprechende Links teilt Ihr mir bitte in Eurem Kommentar hier mit und sorgt dafür, dass ich diese lesen kann, also die entsprechenden Einträge öffentlich einsehbar sind. 

Das Gewinnspiel startet heute (23.04.2015) und endet am 01.05.2015 um 23.59 Uhr. 
Spätere Teilnahmen können nicht berücksichtigt werden.


Die Gewinner werden auf meinem Blog bekannt gegeben.


Nach Gewinnbekanntgabe, muss sich der/die GewinnerIn bis spätestens zum 04.05.2015 um 23.59 Uhr bei mir melden und mir die Anschrift/E-Mailadresse mitteilen, an die der Preis versendet werden soll, ansonst muss ich leider eine neue Auslosung durchführen.
 (Besagte Anschrift/E-Mailadresse wird nur für die Versendung des Gewinns genützt werden und nach eben dieser Versendung wieder gelöscht werden.)
Für das Mitteilen der Anschrift sendet Ihr mir dann bitte eine E-Mail!
Schickt Eure E-Mail an 
bjsinterception[at]googlemail.com 
 (Denkt daran, bei der E-Mailadresse  das [at] in ein gängiges @-Zeichen zu ändern!)
Ich behalte mir vor, Änderungen an diesem Gewinnspiel vorzunehmen, bzw. dieses im Bedarfsfall abzubrechen.

Dieses ist ein privates Gewinnspiel. Ich gewähre somit keine Garantie bezüglich des Preises. Hier werden Sachpreise verlost. Diese können nicht als Barbetrag oder in jedweder anderer Form ausgezahlt werden.

Für verlorene Sendungen übernehme ich keine Haftung,
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Freitag, 26. September 2014

Empfehlung & Vorstellung: Kinder- und Jugendbücher bei Arvelle

Ihr Lieben, 

viele von Euch, die mir folgen, werden wissen, dass ich sehr gerne Jugendbücher lese. 

Vor zwei Tagen, ja am 24.09., hatte ich Geburtstag und wie einige von Euch sicher nicht wissen, bin ich an diesem Tag 30 Jahre geworden. 
Das färbt jedoch nicht im Geringsten auf mein Leseverhalten ab. Ich denke nicht, dass ich plötzlich wegen einer gewissen Alterszahl meine Einstellung ändern muss, daher möchte ich die neue Arvelle Bloggeraktion nutzen, um hier einmal auf das tolle KINDER- UND JUGENDBUCHSORTIMENT von ARVELLE hinzuweisen.

Über Arvelle habe ich bereits HIER schon einmal berichtet und genauer erklärt, welche Art von Büchern Ihr dort finden könnt und was es mit Arvelle so auf sich hat, wie Ihr dort bezahlen könnt, etc., daher gehe ich an dieser Stelle nicht noch einmal genauer darauf ein. 


Ein Vorgeschmack: meine aktuellste Bestellung von Arvelle

Zu meinem Geburtstag habe ich natürlich auch wieder Bücher auf meiner Wunschliste gehabt und meine Oma und meine Mutter haben mir erlaubt, mir für ein gewisse Summe selbst Bücher bei Arvelle zu bestellen. 

Darunter waren auch Bücher aus dem ARVELLE JUGENDBUCH-Sortiment, welche ich Euch hier mal zeigen möchte:



Der Inhalt meines bestellten Aktionspakets...

... und zusätzlich bestellte Bücher...

Wie Ihr dabei erkennen könnt, handelt es sich hierbei nicht einfach um irgendwelche langweiligen, jahrzehntealte Bücher. 
"Lost Girl" beispielsweise erschien Mitte 2012 auf dem deutschen Markt und "Dein göttliches Herz entflammt" stammt gerademal vom Januar letzten Jahres.

Auf dem ersten Bild meines heutigen Posts seht Ihr eines der Aktionspakete von Arvelle, welchem ich nicht widerstehen konnte. Für alle drei Bücher zusammen habe ich 15,99 € bezahlt, statt wie sonst bei dem üblichen Verlagspreis 46,97 € - und das ist doch ein erheblicher Unterschied. 

Insgesamt freue ich mich über diese 6 abgebildeten Bücher, sowie ein (nicht abgebildetes) Buchgeschenk und das alles für gerade einmal 31,39 € - und kostenfreiem Versand (da ich den Mindestbestellwert hierfür erreicht hatte).  


Warum beziehe ich Kinder- und Jugendbücher von Arvelle?

Wer selbst gern Jugendbücher und Kinderbücher liest, diese verschenkt, oder anderweitig damit in Berührung kommt, dem wird aufgefallen sein, dass diese Bücher oftmals ein wenig preisgünstiger sind als "Erwachsenenbücher" und dennoch kann sich einiges zusammensummieren, wenn man viel liest, bzw. das Kind oder der Jugendliche Bücher gerade so verschlingt. 

Für mich ist Arvelle inzwischen eine meiner ersten Anlaufquellen geworden, wenn ich neue Bücher aus dem Bereich Kinder- und Jugendbuch suche.

Was ich bezüglich meiner Kinder- und Jugendbuchbestellungen an Arvelle schätze: 

1. Die Auswahl: Das Sortiment von Mängelexemplaren und Restauflagen ist groß und nicht selten recht aktuell gehalten, so dass ich auch neuere Titel, die mein Interesse geweckt haben oftmals dort finde, oder sie mit etwas Verzögerung dort als solche zum Verkauf stehen. Zusätzlich gibt es dort auch Bücher der Kategorie "Neuware".
Sowohl an Kinder- als auch an Jugendbüchern hat Arvelle einiges zu bieten und es werden auch oft neue Angebote online gestellt. 

Zwar lese ich vorwiegend Jugendbücher, aber auch das ein oder andere Kinderbuch von Arvelle hat schon den (Um)weg zu mir gefunden. 

Was mich an Kinderbüchern in erster Linie interessiert, ist dass ich in meinem Beruf viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe. Dadurch halte ich mein Auge gern offen für Bücher, die für diese Kinder "passend" sein könnten, bzw. die Kindern ganz allgemein hilfreich sein könnten. 
Gerade bei den Kinderbüchern finde ich gut, dass nicht nur unterhaltsame Literatur im Angebot von Arvelle enthalten ist, sondern auch Lehrreiches sich im Sortiment befindet. Ich denke hierbei zum Beispiel an Leselernbücher, oder Bücher zu anderen Lernthemen. Diese umfassen auch unterschiedliche Altersklassen und Leistungsniveaustufen.

Ich denke aber auch an eben jene Kinderbücher, die nicht nur Unterrichtsstoff behandeln, sondern auch Lehren fürs Leben, zum Beispiel Umgang mit dem Tod, oder anderen schwereren Themen.

Bei Arvelle bin ich hinsichtlich Kinderbüchern schon in all diesen Bereichen fündig geworden, was ich sehr freudig wahrnehme und hier findet sich auch das ein oder andere günstige Exemplar. 


1.1. Die Kombination: Bei Arvelle ist es möglich, zwischen günstigeren Büchern (Restexemplare, Mängelexemplare) zu wählen, aber auch Neuware zu bestellen, welche zum Verlagspreis erhältlich ist. Findet man ein Buch nicht günstiger, hat man eine gute Chance, es in der "normalen" Variante bestellen zu können. Somit kann man auch alles in einem Bestelldurchlauf erfassen, ohne erst auf einen anderen Händler zurückgreifen zu müssen. Das spart Zeit und Mühe. 


2. Die Kosten: Die Bücher sind durch die angebotene Auswahl (siehe "Kombinationen") teils sehr, sehr viel günstiger als es beim Verlagspreis der Fall ist. So kann ich meinen Stapel ungelesener Bücher rasch um ein Vielfaches aufstocken und mich über viel Lesbares auf einmal freuen. Darüber hinaus hat Arvelle manchmal wirklich, wirklich tolle Bücher als AKTIONSPAKETE im Angebot. Dort könnt Ihr dann beispielsweise mehrere Bücher eine(es/r) Autor(s/in) finden, oder eben welche, die thematisch zusammengestellt sind.

Durch meinen Job weiß ich auch, dass manche Familien nicht so viel Geld haben, um dieses auch in Bücher für die kleinen und größeren Kinder investieren zu können. Meine persönliche Einstellung ist, dass Bücher aber gerade Kindern und Jugendlichen sehr viel bieten könnten. Die Bücher können bilden, aber auch Seelentröster und Zufluchtsorte sein. Arvelle bietet hier eine sehr schöne Möglichkeit, auch recht günstig an Kinder- und Jugendbücher gelangen zu können.
Das ist im Übrigen aus meiner Sicht auch dann sehr praktisch, wenn Kinder und Jugendliche Bücher von ihrem eigenen Taschengeld erstehen möchten. 


3. Die Qualität: Viele der Bücher haben eine super Qualität, obwohl sie als Mängelexemplare ausgewiesen sind. Ich habe schon oft Bücher in meinen Lieferungen dabei gehabt, bei denen ich nur minimale Mängel feststellen konnte, wie zum Beispiel eine leicht eingedrücktes Buchcover an den Seiten. 
Zur Einschätzung des Zustands der Bücher gibt Arvelle mit einer Sternchenbewertung an, wie gut das Buch beschaffen ist. Danach kann man entscheiden, ob man das Buch gerne kaufen möchte, oder es doch lieber sein lässt. Aber ich hatte auch schon sehr gering bewertete Bücher, die in besserem Zustand bei mir ankamen als erwartet.


4. Das Extra: Erreicht man bestimmte Geldbeträge, gibt es von Arvelle noch Buchgeschenke mit dazu. Hierfür gibt es eine Liste, aus der man bei Erreichen dieses Betrages, einen Wunschartikel wählen darf. 


5. Der Versand: Bei meinen vielen Bestellungen hatte ich immer das Glück, dass die Ware sehr rasch in den Versand ging und binnen kürzester Zeit sehr gut verpackt und heil bei mir ankam.



Eine Auswahl an Büchern, die ich aus dem Kinder- und Jugendbuchsortiment von Arvelle bestellt habe:


An dieser Stelle möchte ich einfach mal einige Fotos für sich sprechen lassen. So bekommt Ihr einen kleinen Eindruck davon, welche Bücher ich mir in letzter Zeit so bei Arvelle bestellt habe.
Das liefert zum Einen einen Blick in mein Bücherregal, aber an dieser Stelle noch bedeutender eine Idee davon, wie aktuell / interessant Kinder- und Jugendbücher sein können, die Arvelle anbietet. 
Leider kann ich hier keine tolle Auswahl an Kinderbüchern abbilden, da ich diese in der Regel weiterverschenke. Ich hoffe aber, der Rest meines Posts spricht für sich.... 

Schaut es Euch einfach mal an... ;-) 


















Wo findet Ihr die Kinder- und Jugendbücher von Arvelle

Zu guter Letzt in diesem Post, möchte ich Euch das Ganze etwas erleichtern, daher habe ich Euch hier mal einige direkte Links eingefügt. Ihr müsst nur das jeweilige Wort anklicken und werdet dann weitergeleitet. 
Ich hoffe, Ihr habt durch diesen Post die Gelegenheit gehabt, etwas Neues für Euch zu entdecken und vielleicht lasst Ihr mich einfach mal an Euren Erfahrungen mit Arvelle teilhaben, empfehlt mir Kinder- und Jugendbücher, die Ihr dort erstanden habt, oder, oder, oder.... 











Euch alles Gute und ein schönes Wochenende, 
Eure

Dienstag, 16. September 2014

Rezension: "Rock War. Unter Strom" von Robert Muchamore






Titel: Rock War. Unter Strom.
Originaltitel: Rock War
Autor: Robert Muchamore
Übersetzerin: Tanja Ohlsen
Sprache: Deutsch
Broschierte Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: cbt
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Auflage: 1. Auflage 2014
Preis: 12,99 (D)
ISBN-13: 978-3570162910
ISBN-10: 3570162915
 
 

Robert Muchamore stellt eine neue Buchreihe vor: „Rock War“. Der erste Band „Unter Strom“ liegt nunmehr auf dem deutschen Markt in der Erstausgabe von 2014 vor. Im englischsprachigen Original wird auf einen Beititel verzichtet, so dass dieses Buch dort nur „Rock War“ heißt.


Hauptsächlich geht es in diesem Jugendbuch um Jay, Summer und Dylan. Sie alle haben eins gemeinsam: einen Hang zur Musik und ein jeder von ihnen hat eine interessante und nicht immer rosige Biografie. Dabei sind sie alle gerade erst junge Teenager.
Jay ist eines von vielen Geschwistern in einer Familie, in deren Lebensalltag Kriminalität eine Rolle spielt und die doch versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Summer ist ein junges Mädchen, welches allein mit ihrer schwerkranken Großmutter wohnt und dabei versuchen muss, sich mit wenig finanziellen Mitteln durchs Leben zu schlagen.
Dylan hat es, was die Stellung seiner Familie angeht, scheinbar ein bisschen leichter, doch es fehlt ihm an Antrieb und das könnte ihn auf seinem Lebensweg ausbremsen.
Kurzum: jeder der drei hat sein Päckchen zu tragen. Es scheint aber einen Ausweg aus dem Alltagstrott und dem drohenden Sumpf, in dem man zu versinken droht, zu geben: Berühmtwerden und als Rockstar Geschichte schreiben. Nur, wie sie alle das anstellen sollen, ist fraglich, denn ein solcher Weg ist alles andere als leicht und eben.


Man kann schon behaupten, dass „Rock War“ gewisse Klischees aufgreift. Die Idee als Jugendlicher, der sich gut auf Musik versteht, oder sich damit beschäftigt, vom Traum Rockstar zu werden zu träumen, ist nicht von weit entfernt gegriffen.
Nun haben Jay, Summer und Dylan das Glück, dass sie zu eben jenen Jugendlichen gehören, die Talent mit sich bringen und die eine gewisse Ahnung von dem zu haben scheinen, was sie tun.


Die Kapitel gehen auf die drei Jugendlichen ein und stellen dabei hauptsächlich jeweils einen von ihnen in den Vordergrund. Das hilft, erst einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, was in welchem Teenagerleben so vor sich geht, wie die einzelnen Charaktere geschaffen sind und so weiter. Tatsächlich kriegt man eine ungefähre Vorstellung davon, wie sich ihre jeweiligen Leben und ihre Situationen entwickeln. Es ist dabei nicht immer ganz klar, was inwieweit genau parallel passiert, aber die Darstellungen reichen aus, um sich vorstellen zu können, wie dann am Ende alle Puzzlestücke ineinander fallen.


Um einen jeden der Jugendlichen, die im Fokus stehen, findet sich ein soziales Gefüge. Familie, Freunde und teils auch Feinde werden vorgestellt und man bekommt Dank des jeweiligen Fokus auf einen der Charaktere schon eine gute Struktur vorgegeben, um die Persönlichkeit, die mit dem Charakter verbunden ist, zu erkennen.
Es gibt eine Mischung aus Sympathieträgern, weniger angenehm erscheinenden Personen und solchen, die sich irgendwo dazwischen anordnen.
Für mich lebt „Rock War“ durch die unterschiedlichen Charaktere, die durch stellenweise nur wenige Feinheiten teils sehr ausdruckstark geworden sind.
Gerade die jeweiligen Biografien bewegen mich dazu, wissen zu wollen, wie „die Geschichte“ für einen jeden von ihnen ausgehen mag.


Das Ende des Buches gibt eine annähernde, wegweisende Richtung vor. Es endet demnach nicht mit einem allzu fiesen Cliffhanger. Dennoch wird ein weiteres, großes Ziel gesteckt, welches mich zumindest darüber rätseln lässt, wer von den dreien es erreichen kann.


Die Lektüre wird für Jugendliche ab 14 Jahren empfohlen. Diesbezüglich würde ich mitziehen. Einige Stellen lassen mich ob der Wortwahl dann doch ein wenig straucheln. Ein bisschen werde ich das Gefühl nicht los, dass einige Charaktere ob ihrer – zumindest stellenweisen – Ausdrucksweise gewollt cool dargestellt herüber kommen. Ja, 13-Jährige haben heutzutage doch ab und an ein Vokabular, welches einen ein bisschen erbleichen lässt. Das ist Lebensrealität. Dennoch wirkt unter anderem z.B. Jay ein bisschen überzogen, wenn er mit seinen Kumpels einige Sprüche loslässt. Das mag aber auch gerade daran liegen, dass er eigentlich kein schlechter Kerl – oder eher ein Kerlchen – zu sein vermag.


Spannung wird aufgebaut und ich habe sie beim Lesen auch empfunden. Die Lösung einiger Probleme wirkt mir dann teils aber doch etwas zu glattgehend. Hier hätte man ein bisschen mehr Pokern können, oder im Vorausaus die Situation ein wenig glimpflicher darstellen können – somit hätten einige Situationen dann doch realistischer wirken können.
Für mich war es das erste Buch von Muchamore, welches ich gelesen habe, aber ich habe nach „Rock War“ schon den Eindruck, dass er ganz gern ein wenig „over the top“ geht, ein bisschen zu viel des Guten in die Würzung gibt und somit das Servierte dann die Geschmacksnerven mehr streckt als schmeichelt.


Ich lese oft und gern Jugendbücher, obwohl ich aus dem Alter schon um einiges heraus bin. Meine Einschätzung ist, dass „Rock War“ für wirklich jugendliche LeserInnen schon toll sein kann. Ich selbst muss mir vor Augen halten, dass die jüngere Generation beim Lesen in der Regel mit einem anderen Hintergrund an das Buch und die Handlung herantreten wird.
Berufe ich mich auf den Faktor von Spaß und Phantasie, dann war das Buch doch ein interessanter Zeitvertreib und ich selbst kann auch nicht umhin, mir den Folgeband zu Gemüte zu führen, weil mich die einzelnen Schicksale der Charaktere dann doch interessieren.
Wer (schon) über genügend Reflektionsgabe verfügt, bzw. ein bisschen über den Tellerrand hinausblickt, der bemerkt vielleicht auch, dass hier zwar die Musik im Vordergrund steht, aber eben Einzelschicksale ebenso eine Rolle spielen.
Ja, es handelt sich bei den Hauptcharakteren um Jugendliche; um sehr junge Jugendliche. Genau das erkennt man auch oft genug. Es fehlt ihnen an Reife und eigentlich brauchen Sie Zuwendung – und davon mehr als sie bekommen. Sie tragen eine mehr oder minder Starke Last auf den Schultern, welche sie ein bisschen aus der Kindheit hinaus und in die Welt der Erwachsenen und von Verantwortung und den Konsequenzen eigener Entscheidungen hinein drängt. Hier zeigt sich, wie Rollen sich verschieben können und Personen ins Wanken kommen, oder/ und reifen können, wenn Kinder manchmal nicht nur Kind sein können. Gleichwohl kann genau aber dies dazu führen, dass die Charaktere etwas ungeschliffen und wankelmütig wirken.
Die Verbindung zwischen Träumen und Realität, zwischen Erwachsenwerden und Kindsein empfinde ich als sehr interessanten Aspekt, der mich bei „Rock War“ fängt. An dieser Stelle ist es Muchamore also gelungen, mich genügend zu fesseln und immerhin ist das eine gute Wirkung.


„Rock War“ kann man durchaus lesen. Wer Musik, Bandcontests und ein paar Klischees mag, der wird sich hier schon aufgehoben fühlen und immerhin bietet dieses Buch auch ein paar subtilere Nuancen, welche die Handlung auf interessante Weise färben. 






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Vielen herzlichen Dank an amazon und cbt für dieses Rezensionsexemplar!


Sonntag, 31. August 2014

Rezension: "The Fault In Our Stars" von John Green

Oi! Hola! Salut! Hallo!


Ich melde mich mit Grüßen für einen schönen Sonntagabend zurück und komme nun endlich tatsächlich dazu, eine neue Rezension hochzuladen. Es wurde aber auch mehr als Zeit...
Das Buch, um welches es heute gehen soll, ist sicher schon vielen von Euch bekannt, aber ich muss einfach noch meine Meinung dazu loswerden...
Und nebenher sehe ich gerade das Spiel FC Barcelona gegen Villareal CF, also man verzeihe mir bitte kleine Ablenkungsfehler. Ich bin ein bisssschen süchtig.
Los geht's:




Titel: "The Fault In Our Stars"
Deutscher Titel: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"
Autor: John Green
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Penguin Random House UK
Herausgeber: Puffin
Auflage: 08.04.2014
Preis: £7,99 (UK)
ISBN-13: 9780141355078






„The Fault In Our Stars“ von John Green hat sich auf dem deutschen Markt unter dem Namen „Das Schicksal ist ein mieser Verräter” in die Herzen vieler LeserInnen geschlichen und durch die vielen positiven Reviews zum Buch bin auch ich darauf aufmerksam geworden und wollte es immer mal lesen, war aber doch auch etwas unentschieden, da ich oft eben nicht unbedingt das mag, was viele andere mögen.

Nun kam ich endlich dazu, mich doch an John Greens Bestseller zu wagen und ich freue mich, dass es sogar eine englische Ausgabe geworden ist.
Mit 336 Seiten lag mir die Softcoverversion von Penguin Random House UK vor und ich habe mich gern durch diese Seiten gelesen.

Hazel Grace ist noch nicht einmal volljährig und scheint den besten Teil ihres Lebens schon hinter sich zu haben. Mit 13 Jahren bekam sie die erschreckende Diagnose an einer unheilbaren Form von Krebs zu leiden.
Seitdem sind drei Jahre vergangen und sie lebt noch immer – wenn auch mit großen Einschränkungen, die ihr den Alltag erschweren.

Eines Tages lernt Hazel durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe den Jugendlichen Augustus Waters kennen.
Man könnte nun mutmaßen, dass es sich im weiteren Verlauf um eine typische Teenagerromanze handelt, doch eben dies ist nicht ganz der Fall.
Bereits der Ort des Kennenlernens lässt vermuten, dass auch Augustus sein höchst eigenes Problem hat und dies ist tatsächlich der Fall.
Hazel, die einen transportables Sauerstoffgerät benötig und Augustus, der mit einer Beinprothese unterwegs ist, lernen sich nach und nach immer besser kennen. Dabei zeigt sich auch, wie ein jeder von ihnen mit seinem eigenen Schicksal umgeht und wie sie sich in einer Welt wiederfinden, die sie die Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zueinander erkennen lässt.

Hazels Charakter ist bereits durch ihre Diagnose gezeichnet. Sie weiß, dass sie ihre Erkrankung nicht überleben wird und es in ihrem Kampf gegen den Krebs nur darum geht, noch etwas Zeit zu gewinnen. Genau dies prägt ihr Leben und ihre Einstellung zu eben jenem Leben selbst, aber auch zu ihren Mitmenschen.
Man könnte Hazel als sozial zurückgezogenen Menschen bezeichnen. Ihre Familie versucht sie aufzufangen, doch dabei zeigt sich, dass es Grenzen gibt, die wenn überhaupt nur die betroffene Person selbst überwinden kann.

Hazel ist ein cleveres Mädchen, welches aber auch starrköpfig sein kann und einige wichtige Entscheidungen für sich bereits getroffen hat. Sie möchte nicht, dass der Tod letztlich über die Liebe siegt. Sie möchte nicht die Granate sein, die eines Tages einfach hochgeht, indem sie stirbt, und ihre Splitter sich in die Herzen anderer Menschen um sie herum bohren und ihnen Schmerzen bereiten.

Augustus gelingt es, Hazel zu berühren und sie in ihrer Isolation zu erreichen. Dies ist genau das, wovor Hazel Angst hat. Und doch erscheint es andererseits auch wieder lohnenswert, sich auf das Abenteuer Liebe und auf Augustus einzulassen.

Sie beide haben ein Ziel vor Augen, welches sie gemeinsam erreichen wollen und dieses Ziel gibt ihnen Kraft. Doch welche Aktionen stehen in ihrer Macht, wenn das Ziel sich ändert, nicht mehr jenes ist, welches sie erlangen wollten und wenn der Weg dorthin sich anders gestaltet als ursprünglich erwartet?

John Green, Autor dieses Buches, weist selbst darauf hin, dass die Krankheit und deren Behandlung als nicht wissenschaftlich, sondern fiktiv anzusehen sind. Und dennoch kann man schwer umhin, ihm unterstellen zu wollen, dass er sich mit gewissen Aspekten, die sein Buch aufgreift, auskennt, einige der Phasen vielleicht selbst oder aus nächster Perspektive erlebt hat.
Auch wenn dies lediglich (anmaßende) Mutmaßungen sind, so muss ich doch anmerken, dass mich an seinem Buch „The Fault in Our Stars“ besonders die Ausgestaltung der Charaktere, deren Gedanken und Worten beeindruckt hat.

Im Übrigen ist es Hazel, aus deren Perspektive wir dem Plot folgen dürfen.

Bereits die Storyline allein ist unterhaltsam und spannend. Man möchte doch hoffen, dass es mit Hazel und auch mit Hazel und Augustus noch ein anderes Ende nehmen kann, als eben jenes, welches von Anfang an vorprogrammiert scheint.

Und dennoch erscheint mir die große Stärke dieses Buches darin, wie es die Emotionen der Charaktere einfängt. Diese sind teils beschrieben, doch teils bedürfen sie der expliziten Ausführung gar nicht. Allein die Art wie Hazel ihre Worte wählt, wie sie unter anderem Poesie nutzt, um sich auszudrücken, auch eben das, was sie nicht äußert, verraten eine Menge über sie und ihre Situation, ihre psychische, physische und emotionale Erlebniswelt.

Auf eher indirekte Weise gelingt es Green, einen Krankheitsverlauf zu schildern, welcher eben nicht nur Krankheit, sondern auch das ganze durch diese Erkrankung beeinflusste Drumherum ist. Menschliche Beziehungen zueinander spielen hier ebenso eine große Rolle, wie persönliche Schicksale. All das ist umwoben und aufgebaut von John Greens genialem Können, Atmosphäre, Situationen, Gedanken und Gefühle in Worten einzufangen, ohne es aussehen zu lassen, als würde dieser Wahl der Worte zu viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Trotz der doch grundlegend zu vermutenden Schwere und Traurigkeit, welche bereits die Zusammenfassung des Buches vermuten lässt, gibt es durchaus auch humorvolle, lustige Situationen. Das Leben, so schwer es auch fällt, ist nie nur ganz heiter oder ganz traurig und dies zeigt Green hier wundervoll auf. Gerade dies schafft einen guten Ansatz dafür, die Leserschaft nicht nur vor einem allzu schweren Thema scheuen zu lassen.

Es fällt schwer, nicht mit den Charakteren mitzuempfinden. Ich möchte fast meinen, dass es auf Grund von Greens packender Schreibweise nahezu unmöglich ist, sich nicht in wenigstens irgendeiner Weise berührt zu fühlen.
Ein Buch, welches Emotionen hervorruft, das ist „The Fault in Our Stars“ zweifellos.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich aus dem Weinen nicht mehr herauskommen würde. Tatsächlich geht das Buch zu Herzen, jedoch wie bereits beschrieben nicht nur in bedrückender Weise. Viel eher fällt es unwahrscheinlich leicht, einfach mit den Charakteren mitzufühlen und auf diese Weise auch einen Strudel aus Gefühlen zu erleben.

Was John Green hier geschaffen hat, kann man wohl als Geniestreich bezeichnen. Er schafft Aufmerksamkeit für die weniger schönen Dinge des Lebens, welche mehr Beachtung und Mitmenschlichkeit finden sollten – und dies ganz ohne das Gefühl von Zwang und Lehre, sondern einfach mit sehr guter, rührender Unterhaltung.

Der Wirbel um dieses Buch ist für mich durchaus gut nachzuvollziehen und ich kann nur all jenen, die ebenso wie ich, anfangs nicht sicher waren, ob sie es lesen sollten, ausdrücklich anraten, einen Versuch zu wagen. Auch all jenen, die das Buch noch nicht kennen, oder generell nach schönen Büchern suchen, sei John Greens „The Fault in Ours Stars“ nahegelegt. 





  


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Für dieses Rezensionsexemplar möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei:



Und dem Verlag: